Wie laut müssen Hilferufe sein

Pressemitteilung

Jetzt haben wir das Desaster! Trotz deutlicher Hilferufe bei den zuständigen Stellen, in Presse, Rundfunk und Fernsehen, reagieren die Behörden nicht. Wegen völliger Überlastung müssen wir das Tierheim Trier bis auf weiteres für Besucher schließen. Die Tiervermittlung wird nach Terminabsprache fortgesetzt, Gassigeher, Katzenkuschler und Helfer sind selbstverständlich willkommen. All unsere Kraft wird für die Versorgung der uns anvertrauten Lebewesen benötigt. Hier wird wissentlich Raubbau an der Ressource Mensch betrieben. Mit welchem Recht?

Seit dem 1. April 2017 wird informiert, verhandelt, gebeten…. Nichts hilft. Über 350 Tiere sind seit dem von uns versorgt und gepflegt worden, wir haben Pflegestellen gesucht und weiter transportiert. Von Nestling, Ente, Rabe, Uhu, Marder, Igelbabys, Fuchs, Frischling, Rehkitz wurde uns schon alles auf den Hof gebracht. Das Telefon steht nicht mehr still.

Der Grund für den Ansturm: Das Wildtierzentrum Wiltingen-Saarburg hat zugemacht, weil die Betreiber die Arbeit ehrenamtlich nicht mehr schafften. Die Lösung liegt auf dem Tisch und könnte morgen in Kraft treten, aber die Behörden reagieren einfach nicht.…

Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer haben bis Ende Juni rund 1100 Stunden Zusatzarbeit wegen der Wildtiere geleistet. Tierarztkosten eingerechnet, belaufen sich die entstandenen Extra-Kosten auf mind.20.261,- Euro. Geld, das an anderen Stellen im Tierheimbetrieb fehlt… Eine Betriebserlaubnis für Wildtiere ist auch nicht vorhanden, aber das wird alles stillschweigend geduldet und die Behörden reagieren einfach nicht!

Wir bitten um Verständnis für die Schließung.

Vorstand

Tierschutzverein Trier und Umgebung e.V.

Kategorie: News, Uncategorized

Kommentare sind geschlossen.