Hitzeperiode und Tiere

Geht es nach dem Instinkt der Tiere, ist Schatten und Ausruhen angesagt!

Tabu sind sportliche Aktivitäten in praller Sonne: Tiere bei Hitze an kühlen, schattigen Plätzen oder im Haus lassen. Sportliche Aktivitäten sollten, abhängig von Lust und Laune sowie der Tagesverfassung, ebenso wie Spaziergänge, eher in die Morgen- oder  Abendstunden verlegt werden.

Heißer Asphalt – Brandverletzung für Pfoten: Asphalt und Sand speichern die Hitze! Was für die menschliche Hand zu heiß ist, ist auch für tierische Pfoten zu heiß! Verbrannte Pfoten sind keine Seltenheit!

Bakterien in stehenden Gewässern:  Durch anhaltende Trockenheit und hohe Temperaturen können sich Bakterien in stehenden Gewässern explosionsartig vermehren! Ernste Magen-Darm-Erkrankungen können die Folge sein. Lassen Sie ihr Tier nicht dort baden oder gar trinken, wo Sie das Gewässer nicht kennen. Alternative – Abkühlung durch Planschbecken oder Gartenschlauch, Kühlmatte oder Kühlkragen. Stellen Sie genug Trinkwasser bereit.

Tiere und Sonnenbrand: Schimmert die Haut durchs Fell, können auch Tiere Sonnenbrand bekommen. Nase und Ohren sind dann besonders gefährdet. Beim Aufenthalt in praller Sonne – parfümfreie Sonnencreme verwenden.

Hunde im Auto lassen – geht gar nicht: Wie sich ein Auto bei hohen Temperaturen aufwärmt, wird immer noch unterschätzt! Bei 24 °C Außentemperatur steigt die Temperatur im Auto innerhalb von 10 Minuten schon auf 34 °C und nach einer halben Stunde sogar auf 43 °C. Ein „kurzer Einkauf“ kann schon fatale Folgen haben!  (Dazu Selbstversuch von Tierarzt Sebastian Goßmann-Jonigkeit)

Risikogruppen: Wie bei Menschen sind auch alte und kranke Tiere oder Jungtiere besonders gefährdet.

Überhitzung beim Tier: Starkes Hecheln, Trägheit, erhöhte Körpertemperatur (über 39,5 °C), manchmal auch Sabbern oder Erbrechen können Symptome der Überhitzung sein. Bringen Sie das Tier in den Schatten und kühlen es mit nassen Tüchern langsam ab. Beginnen Sie dabei bei den Beinen und am Bauch. Trinkwasser anbieten. Schnellstmöglich den Tierarzt kontaktieren!

Achten Sie auf sich und Ihr Tier!

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